Eine Initiative für Inklusion in den Gemeinden im Oberallgäu
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Hier läuft schon was

  • Mach Mit!

    Finde eine Barriere in Kempten, mach ein Selfi und sende es an: info@heimatfueralle.de. Deine Kontaktdaten (Mail oder Post) und den Fundort der Barriere nicht vergessen.
    Unter den Einsender_Innen werden tolle Preise verlost.
    Mit der Teilnahme erkläre ich, dass der Behindertenbeirat der Stadt Kempten das eingereichte Foto für seine Printmedien (z.B. Flyer, Broschüren), Onlinemedien (z.B. Websites) oder auf Veranstaltungen weiter verwenden darf. Ein Honoraranspruch entsteht durch die Einwilligung nicht. Der Behindertenbeirat der Stadt Kempten versichert, dass die angegebenen Adressdaten nicht an Dritte weitergegeben und nicht zu gewerblichen Zwecken verwendet werden.

    Eine Aktion des Behindertenbeirat der Stadt Kempten.

     

    Fundort: Eingang Sparkasse Kempten L. Preisel: "Die Steigung am Eingang der Sparkasse ist für manuelle, Elektrorollstühle und Rolators schwierig zu bewältigen!"

     

    Fundort: Sparkasse Kempten L. Pressl: "Die Bedienung des Automaten ist, für einen Menschen mit E-Rollie, alleine nicht zu bewältigen"

     

    Fundort: Supermarkt L. Pressl: "Viele Lebensmittelprodukte oder Textiletiketten sind sehr klein beschriftet"

     

    Fundort: Jugendhaus Kempten, Herrenstraße, Tiefgarageneinfahrt Andrea Frey und Julia Teichmann (Jugendgruppe Pfarrei St. Lorenz): "Wir sehen Barrieren in der Einfahrtshöhe der Tiefgarage des Jugendhauses"

     

    Fundort: Brodkorbweg, Kempten T. Siegmann: Ich sehe Barrieren durch das Kopfsteinpflaster zwischen Feneberg und Eisdiele Cordella und den im Weg parkenden Autos

     

     

    Ort der Barrieren:

    überall wo bestimmte Erwartungen an Kommunikations-Verhaltensweisen bestehen.  Es gibt sehr interessante blogs zu dem Thema: wie kommen autistische Menschen klar, wo gibt es Barrieren.

    Aleksander Knauerhase hat einen blog dazu: quergedachtes-wie die Innenansicht von Autismus zur Inklusion beitragen kann, sehr lesenswert! "...ich sehe Barrieren in dem Kommunikationswillen gegenüber Autismus Spektrums Störungen (ASS), verstehen...verstehen und nochmals versuchen zu verstehen. Kommunikati0onswege suchen und gemeinsam erschließen und ermöglichen. Siehe `fundation orange` (Stiftung) in Frankreich und Spanien. Digitale Kommunikationswege helfen Autisten und werden durch die Kommunikationsfirma `Orange` gefördert in Zusammenarbeit mit der Wissenschaft erschloßen. Das können z.B. Apps sein, um besser Gesichtsmimik zu entschlüsseln (oft ein Problem bei ASS"

     

    Anregungen:

    Apps für autistische Menschen zur Verfügung stellen, Sponsoren aus der digitalen Kommunikationswelt helfen dabei, zB mit Tablets und Anleitung zur Verwendung von Apps auf den individuellen Bedarf abgestimmt.

    Ruhezonen in der Stadt. Menschen im Autismus spektrum leiden unter Lärm und Geräusche, es kommt dann leicht zu einer Reizüberflutung.

    Hinweise auf kurze Spots im Internet helfen  Menschen, die nicht von Autismus betroffen sind die Welt dieser Menschen besser zu verstehen. Es gibt eine von Jugend forscht prämierte Website, erstellt von 2 Brüdern eines Ass Betroffenen Jugendlichen.

     

     

    Die Schüler des deutschen Erwachsenen Bildungswerkes in Kempten der Klasse Ergo6 haben einige Barrieren in Kempten aufgespürt.

    Ihre Ergebnisse sehen Sie hier:

    Fundort: Neben Allgäu Stift "Die Ampel hat eine sehr kurze Grünphase. Ältere Menschen oder Menschen mit einer Gehilfe haben große Schwierigkeiten diese rechtzeitig zu überqueren"

     

    Fundorte: Fußgängerzone (Fischerstraße), Fürstenstraße vor Waffen-Beer und in vielen Nebenstraßen: "Kopfsteinpflaster ist vorallem in der Mitte der Stadt zu finden und schränkt bei der Mobilität ein."

     

    Fundort: Forum Allgäu "Die Tür ist schwer zu öffnen. Dies bietet eine Barriere für Rollstuhlfahrer, gehbehinderte Menschen, ältere Menschen..."

     

    Fundort: Beethovenstraße 2: "Die Grünzeit der Ampel ist für alte und beeinträchtigte Personen zu kurz."

     

    Fundort: DM Markt: "Die Kasse des Drogeriemarkts ist für Rollstuhlfahrer zu hoch"

     

    Fundort: Fußgängerzone " Der Briefautomat spiegelt bei Sonnenschein zu stark, so dass die Schrift nicht lesbar ist"

     

    Fundort: Fußgängerzone, Höhe des Künstlerhauses : Es sind nur 10 Sekunden um die Straße zu überqueren. Das ist schwierig für Menschen, die eine motorische Einschränkung haben."

     

    Fundort: Forum Allgäu "Das Kartenlesegerät hat sehr kleine Tasten, die schwer zu drücken sind.

     

    Fundort: Forum Allgäu "Die Kleidungsstücken stehen oft sehr weit oben im Regal, so dass sie schlecht zu erreichen."

     

    06.05.15
    H. Hummel: "Ich sehe Barrieren in den mangelhaften Busverbindungen zwischen den Dörfern."

  • Wir - DAHEIM in Graben!

    Daheim zu sein in der Heimat - wer wünscht sich das nicht!?

    Auch Menschen mit Behinderung, mit krankheits- oder altersbedingten Einschränkungen wünschen sich, daheim bleiben zu können - auch mit ihren besonderen Unterstützungsbedarfen. Bisher ist es häufig so, dass trotz vielfältiger Anstrengungen diese Menschen in eine Wohnstätte oder eine Pflegeeinrichtung umziehen und damit ihre Heimat verlassen müssen.

    Das Projekt will Wege und Möglichkeiten erarbeiten, damit daheim für alle DAHEIM bleiben kann. Wir wollen eine bunte Gemeinde und eine attraktive Heimat für alle unsere Bürgerinnen und Bürger sein und bleiben.

    Ansprechpartner: 

    Vera Lachenmaier

    Telefonnummer
    +49 8232 9621 21
    E-Mail-Adresse
    Person per E-Mail benachrichtigen
  • Oberstaufener Kompetenzzentrum für Soziales

    In Oberstaufen hat sich aus verschiedenen Bereichen des öffentlichen und sozialen Lebens ein runder Tisch gebildet, um ein Kompetenzzentrum für soziale Angelegenheiten zu schaffen. Ziel ist es, allen ortsansässigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in allen Lebenslagen eine kompetente Hilfestellung zu geben. Hierbei sollen die Angebote und Leistungen der verschiedenen kommunalen, sozialen und kirchlichen Träger gebündelt werden.

    Webseite
    Soziale Einrichtungen in Oberstaufen
    Ansprechpartner: 

    Renate Specht

    Telefonnummer
    +49 8386 2655
    E-Mail-Adresse
    Person per E-Mail benachrichtigen
  • Knotenpunkt Demenz

    Nahezu 90% aller an Demenz erkrankten Menschen werden zu Hause gepflegt. An Demenz erkranken natürlich immer nur einzelne Menschen, aber die Krankheit verändert die ganze Familie. Um auf diese Sachlage zu reagieren, besteht seit dem 1. Februar 2013 eine Kooperationsvereinbarung mit der Alzheimergesellschaft Allgäu e.V., dem Caritasverband Kempten/Oberallgäu e.V. und eine koordinierte Zusammenarbeit mit den evangelischen und katholischen Dekanaten in Kempten und dem Oberallgäu. Dadurch entstand ein umfassendes Angebot, das Schulungen für ehrenamtliche Demenzbegleiter, ihr koordinierter Einsatz, Fachberatung und spirituelle Begleitung für pflegende Angehörige beinhaltet sowie die Mitwirkung beim gerontopsychiatrischen Arbeitskreis des GPV.

  • Runder Tisch "Asyl"

    Sobald eine Immobilie für neue Asylbewerber freigegeben ist, laden das Landratsamt und der Bürgermeister der betreffenden Gemeinde zu einer Infoveranstaltung ein. Unter Moderation von Caritasmitarbeitern bildet sich zeitnah ein Helferkreis für die neuzugezogenen Asylbewerber, der mit ihrem Einzug in die Immobilie seine Arbeit aufnimmt: 

    Bereits 18 Runde Tische haben sich im Oberallgäu zusammen gefunden, die sich um die Belange der Asylbewerber kümmern. Sie sorgen für Unterricht in Deutsch sowie Landes- und Heimatkunde, sie organisieren Alltagsbegleitung und ein Beschäftigungsprogramm für die Freizeit, wie Sport und gemeinnützige Arbeit, sie beschaffen Kleidung und Fahrräder, bieten Kinderbetreuung und Fahrdienste an und sorgen für Öffentlichkeitsarbeit. Die Helferkreise bündeln die Hilfsangebote aus der Bevölkerung und nutzen die vorhandenen Netzwerke. Außerdem setzen sie sich dafür ein, bei den Bürgern eine positive Einstellung zu Asylsuchenden zu fördern.